Energetisch souverän – was’n das?

Das ist wie eine Batterie neben einer anderen Batterie. Beide werden zwar vom gleichen Akku gespeist. Doch die Energie, die sie laden, gehört jeweils nur ihnen selbst. Sie können auch Energien miteinander tauschen.

Allerdings sind sie sich dessen bewusst und können das darum auch sein lassen. Sie wissen einfach, dass ihnen jeweils 100% Energie gehört – die eigene. Also nur die, die aus dem Akku kommt.

Energetische Realität ist jedoch ein Batteriebrei. Brandgefährlich, wie man in der Weltgeschichte seit Jahrtausenden immer wieder merkt. Da gibt es ausgelaugte Batterien, die immer noch ganz viel tun – und riesige Batteriegebilde, die wie Junkies alles aufschlürfen, was sie kriegen können, aber die Hände in den Schoß legen.

Man sagt ihnen: Da oben ist ein Akku. Aber der ist weit weg. Nur Eingeweihte kommen da dran. Vielleicht kommst du auch da dran, wenn du mal auf dem Batteriefriedhof liegst. Aber man weiß es nicht. Also spiel das Spiel mit, denn so wurde es „schon immer“ gemacht.

Einer lädt sich so beim anderen auf oder gibt ihm ab, wobei die anderen eher geben und andere eher nehmen. Und weil das schlaucht und weh tut, versuchen die Batteriechen, die denken, sie wären Schuld an dem Brei, ein wenig aufzuräumen. In sich selbst. Doch immer, wenn sie ein wenig weitergekommen sind damit, bekommen sie diese Kraft wieder, schwupps, weggenommen.

Manche Batteriechen stellen sich zum Glück endlich auf. Weil man ihnen gesagt hat (oder weil sie es selbst gemerkt haben), dass sie nur mal kurz nach oben greifen müssen, in den Himmel, um ihren goldenen Akkufaden wieder anzudocken. Manche fangen mit Cantienica an :-), manche mit Sea-Balance.

Wenn dann der goldene Faden wieder am Batterieköpfchen sitzt, geht es eigentlich ganz schnell. Man kann sich wieder aufladen, körperlich und seelisch ganz werden, regelrecht die eigene Evolution souverän voranbringen, entgegen aller Unkenrufe aus dem Off.

So, und energetisch souverän zu werden bedeutet dann zusätzlich zu erfahren, wie man zwischen den anderen Breibatterien so stabil bleibt, dass diese sich abgucken können, wie das geht: stabiler sein bzw. es schnell wieder zu werden, wenn es mit anderen Menschen mal hoch hergeht.

Wer wissen will, wie er energetische Souveränität für seine Kinder und sich selbst herstellen kann:
Baby-Healing am Samstag, 24. August, in Maintal-Dörnigheim
• 10-11 Uhr kostenlose Infoveranstaltung
• 20-23 Uhr Seminar (90 Euro inkl. Script)

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Ein Streit, ein Schwupps

Wenn zwei sich streiten … freut sich nicht der Dritte, sondern schwappt meist die Energie des einen auf den/die andere/n über.

Warum ist das so?

Weil unsere Welt energetisch so aufgeteilt ist: Die einen nehmen eher auf, die anderen blocken eher ab. Als würde ein Espressotässchen dem anderen die doppelte Menge reingießen. Mit dem Effekt, dass das übervolle Espressotässchen auch noch das Gefühl hat, es wäre Schuld an der Misere, dass es nun überläuft – und weint.

Wer sich nach einem Streit wieder sehr schnell in die eigene energetische Souveränität zurückswitchen kann, wird merken: Ruhe kehrt ein, Weinen hört auf, man hat sofort einen anderen Blick auf die Situation – und ist insgesamt wieder stablier.

Eher aufzunehmen oder abzublocken, wird sehr früh im Leben erlernt und verfestigt sich immer mehr. Zum Glück bleibt es ein Leben lang veränderbar.

Wer mit Sea-Balance arbeitet, kann sich sehr schnell wieder in sich zurückswitchen. Wer der Meinung ist, dass alle Menschen „eins“ wären, schlürft den übergeschwappten Espresso vermutlich gerne vom Tisch, weil „Karma“ das angeblich so vorgesehen hat. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Raus aus dem Hamsterrad

Wer energetisch an sich arbeitet, kennt das vielleicht: Man macht und tut, hat jedoch mehr und mehr das Gefühl, wie in einem Hamsterrad nicht voranzukommen.

Mit energetischer Souveränität steigst Du da aus. Denn Du hörst auf, ständig Themen anderer Leute zu bearbeiten.

Damit meine ich nicht geerbte Themen, die einem selbst gehören. Sondern die Tatsache, dass Energie – entspannte oder belastende – dort hingeht, wo „Platz“ ist.

Das heißt, dass Menschen, die o h n e diese Souveränität energetisch an sich arbeiten, unbeabsichtigt ständig in sich Platz machen für belastende Themen anderer Leute.

Klar, das ist sehr nett 🙂 Allerdings zeigt sich immer wieder, dass solche belastenden Themen vor allem von Menschen stammen, die NICHT an sich arbeiten und darüber hinaus der Meinung sind, sie hätten gar keine Probleme.

Klar, sie „entsorgen“ ja einfach woandershin. Das geschieht zwar völlig unbewusst, aber in der Wirkung ist es egal: Es kommt beim Hamster an – und der kleine Hamster, der eifrig am Rad dreht, kommt nicht bei sich selbst an.

Nun dreht ein Hamster ja nicht am Rad, weil er das von Natur aus täte. Sondern man stellt ihm so ein Rad zur Verfügung, weil der Käfig zu klein ist. Er kennt es nicht anders.

Energetisch souverän zu sein, bedeutet also zweierlei: Aus dem Rad UND aus dem Käfig dieses Übernahme-Musters auszusteigen und sich gezielt um die eigenen Themen zu kümmern.

Ob man energetisch souverän ist, kann man kinesiologisch testen. Es empfiehlt sich, mindestens einmal täglich danach zu fragen, ob man nur man selbst ist – und das gegebenenfalls wieder zu justieren.

Denn wir Menschen sind energetisch volatile Wesen und neigen immer wieder dazu, Unsichtbares, Belastendes von anderen zu übernehmen, was diese nicht haben wollen.

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Verblüffend einfach

Du hast schon viele energetische Methoden ausprobiert und siehst mittlerweile den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr?

Symptome kommen immer wieder, obwohl Du schon so viel gemacht hast?

Dann ist es vermutlich Zeit, dass Du Ordnung in Dein energetisches System bringst. Denn das zeigt sich immer wieder: Menschen haben jahrelange Arbeit an ihren Themen, ihren Emotionen, Traumata etc. hinter sich und mittlerweile den Eindruck, dass sich immer mehr alter Kram zeigt, dass immer mehr losgelassen werden möchte – aber sie finden den Zugang nicht.


Sie fühlen sich neben sich stehen, ausgebrannt.


So viele Familienaufstellungen gemacht.“Rückführungen“ erlebt. Ahnen-Rituale hinter sich gebracht. In ihrer Aura herumschneiden lassen. Versucht, Schatten zu integrieren. Versucht, ihr Ego loszulassen.


Was sich dann bei Lebenskunst für alle regelmäßig darstellt, ist, dass diese Menschen gar nicht sie selbst sind. Dass sie in der Tat neben sich stehen. Dass sie, wenn sie Kinesiologie betreiben, falschherum testen – und darum falsche Ergebnisse erzielen. Dass durch die ganze unterschiedliche energetische Arbeit einfach ganz viele Löcher gerissen worden sind – neben den Löchern, die das Leben ohnehin bereits gerissen hat –, die regelrechte Wundränder haben. Da wurde viel berührt und angeknabbert, blieb jedoch ungeordnet und unverbunden.


Solltest Du sowas kennen und keine Lust mehr haben, weiter nur Stückwerk zu betreiben; solltest Du Lust haben, Dein Sein zwischen Himmel und Erde in Eigenregie in heilsame Ordnung zu bringen, zeige ich Dir gerne, wie das geht. Nämlich mit Hilfe Deiner Spiritualität, Deiner angeborenen mystischen Begabung.


Um Menschen zu erklären, was ich mit heilsamer Ordnung meine, nutze ich gerne das Bild vom Leuchtturm.


Stell Dir einen Leuchtturm am Strand vor. Das wäre Dein ganzes Selbst. Alles wäre drin. Treppen, Stübchen, ein funktionierendes Licht, Fenster – alles, was Du gerne in Deinem Leuchtturm hättest.


Viele Menschen liegen jedoch in Einzelteilen am Strand. Hier der Sockel, da ein Stück Wand, manche Teile sind im Sand vergraben.


Sea-Balance bringt Dich im ersten Schritt erstmal wieder in die Grundform „Leuchtturm“. Das heißt, wir gucken, ob Du überhaupt kinesiologisch richtig testen kannst. Dann gucken wir, ob Du überhaupt Du selbst bist. Da liegt meistens schon der Hase im Pfeffer, denn die meisten Leute sind NICHT sie selbst. Vielmehr schleppen sie so viele Themen von anderen mit sich (Freunde, Familie, Ahnen), dass sie vermutlich seit langer Zeit Themen von anderen klären.


Energetisch ist das verständlich. Denn wo Themen gelöst werden, stellen sich andere Themen an wie an die Schlange einer Supermarktkasse: „Da geht’s raus, wie praktisch!“ – und schwupps, hat man Themen von anderen an der Backe und löst und klärt und macht und tut, kommt mit den eigenen Themen jedoch nicht vom Fleck.


Darum geht es mit Sea-Balance so zügig und klar voran: Erstmal wieder in die Grundform kommen. Dann ermitteln, wem eigentlich die aktuellen Themen gehören. In diesen Sachverhalt Ordnung reinbringen. Und ab dann klar und einfach eigene Seelenanteile zurückholen, Traumata in Frieden bringen, Glaubenssätze löschen – alles, was die Seele halt so begehrt, um wieder ganz sie selbst zu werden.


Alles zurückholen, was ursächlich in den eigenen Leuchtturm gehört. Denn das bist Du. Ein Leuchtturm, der im Leben noch mehr vorhat, als immer nur Themen zu klären.


Wenn, dann muss das LEICHT werden, wie nebenbei möglich sein. Sea-Balance arbeitet so. Ohne Tamtam, viel Zeitbedarf oder umfangreiche Rituale. Einfach ganz werden im Alltag.


Gibt’s denn da kein Video zu, kein Podcast? Nope! Gegenwärtig gibt’s das nur von Mensch zu Mensch. Weil jede Geschichte, jeder Menschenweg so anders ist.


Sea-Balance kommt übrigens von „Seelenanteils-Arbeit“ = Sea, dazu Balance.


Stell Dir vor, Du würdest (als Mensch, nicht als Leuchtturm :-)) an einem Strand stehen, das Meer vor der Nase, unter den nackten Füßen der Sand. Dort kinesiologisch mit dem Schwanktest arbeiten.


Du siehst und hörst, wie das Meer seit Urzeiten ans Ufer rollt und wieder zurückkehrt in sein eigenes Element. Dies geschieht in einer unglaublichen Komplexität und dabei mit einer verblüffenden Einfachheit: Wasser und Land begegnen einander.


Genau dort, wo sich beide begegnen, findet etwas statt, das dem ähnelt, was wir bei Sea-Balance tun: Heilsam ordnen und in Frieden bringen, einfach so. Wobei das Loslassen nach oben geschieht, in die unendliche Weite von Licht und Dunkelheit.


Lies mehr auf www.ulriqe.de –> Mentoring

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Gedeckelte Deponien: Auf!

Unter der Oberfläche liegt so viel Gift, dass eine Sanierung als zu teuer gilt. Was es jedoch über Jahrzehnte und Jahrhunderte kostet zu verhindern, dass die Vergiftung noch größere Kreise zieht, lässt sich gar nicht in Zahlen darstellen. Zu teuer, geht nicht, fertig. Der konkrete Fall ist hier in einem externen Link nachzulesen: https://www.deutschlandfunk.de/sanierung-von-ddr-altlasten-giftiges-erbe-in-bitterfeld.724.de.html?dram:article_id=445577

Als ich den Beitrag im DLF hörte, dachte ich mir: Klasse Metapher. Genau so gehen die meisten Menschen mit ihren seelischen Altlasten um. Angefangen von „da ist nichts“ über „da kann man nichts machen“ bis hin zu „zu teuer“ oder auch „zu anstrengend“ ist alles dabei und immer wieder zu hören. Zum Beispiel, wenn ich vom Zurückholen von Seelenanteilen erzähle, nachdem jemand mir gesagt hat, wie schwer er oder sie es hätte, wie belastend dies oder das sei. Zu unglaublich scheint das, was ich dann da palavere von „klar ist da was“ über „da kann man sehr wohl was machen“ bis hin zu „kannst es in Eigenregie machen“ und sogar „es ist einfach“. Denn was ich da sage, kann nicht sein, es ist zu einfach, klingt zu phantastisch – und dann auch noch in Eigenregie, nee, nee. Deckel drauf und weiter im Text.

Doch das Belastende gärt weiter und belastet andere. Wie das Gift im Boden das Grundwasser bedroht, so bedrohen die Altlasten unserer Biografie unseren Alltag, unsere Beziehungen und unsere Gesundheit. Für meinen Geschmack zu viele Menschen finden sich damit ab.

Ich habe das nie so gemacht, sondern immer gesucht, ob ich etwas finde, das mir hilft. Eine Freundin, die 17 Jahre älter ist als ich und die ich kenne, seit ich selbst 17 bin, fragte mich irgendwann vor vielen Jahren mal, wie ich das eigentlich machen würde: Irgendwie immer wieder was finden, das mir weiterhilft. Sie wollte wissen, wie ich das machen würde, dass ich wirklich genau das finde, das funktioniert. Damals sagte ich, dass ich das nicht wüsste. Ich würde einfach so lange überlegen, mich informieren, lesen und darüber nachdenken, bis es sich gut anfühlt, was ich gefunden habe. Aber ich würde nichts ausprobieren. Sondern wirklich so lange sondieren, bis statt Skepsis das Gefühl sagt: DAS DA. Und dann machen, Wirkung abholen und weiter geht’s. Ich hatte nie Lust, mit Deponien zu leben.

Bei uns zu Hause lag das Buch „Global 2000“. Unsere Eltern waren ziemliche Öko-Typen für die damalige Zeit, ich selbst auch. Mit Atomkraft-Nein-Danke-Buttons, in selbstgenähten Kleidern und Brennesseltee schlürfend zog ich auf meinem Hollandrad durch die Lande. Ich schockte Klassenkameraden, weil ich im Erdkunde-Unterricht schlüssig darlegte, wie ich dereinst autark auf einem Bauernhof zu leben gedachte – John Seymours „Leben auf dem Lande“ hatte es mir angetan. Ich fand Archäologie toll, meine Mutter grub mit Jugendlichen im Kloster Mauern aus, kurz: Die Atmosphäre, in der ich aufwuchs, war dicht gespickt von Kreativität, Unkonventionalität, Anderssein, „Komisch-Sein“ – so what?! Ich habe immer schon das Unterste zu oberst gedreht und fand das normal.

In Schleswig-Holstein, wo ich herkomme, war es in alten Zeiten üblich gewesen, Müll zu vergraben. In meinem Beet fand ich eines Tages einen verschnörkelten verrosteten Kerzenleuchter. Ich wähnte ein wertvolles Teil und ging ins Hamburger Völkerkunde-Museum, um einen Experten zu befragen. Leider wurde der Leuchter nur auf Ende des 19. Jahrhunderts datiert. Meine eigenen Kinder gruben später hier in Maintal einen monströsen Bundsandstein im Garten aus, mit Schriftzeichen, doch Herkunft und Bedeutung konnte bislang niemand ermitteln. Als mir dann über die Jahre nach und nach vor die Füße fiel, was ich heute mit „Lebenskunst für alle“ anbiete, habe ich auch all das so intensiv ergründet und geprüft und wurde zunächst immer skeptischer, ob es denn wirklich so einfach sein könnte, Belastungen aufzuspüren, loszulassen und verlorene Seelenanteile zurückzuholen, bis es „klar“ war. Ja, es ist so einfach, und es ist radikal im Wortsinn. So radikal, wie ich es in APOCALUTHER zwischen den Zeilen beschrieben habe: Bedingungslose Liebe bringt verlorene Seelenanteile zurück. Die bedingungslose Liebe zu sich selbst und damit zu anderen (beides!) schafft das. Denn wo diese wirkt, kommt alles in Frieden. Es ist nur auch dort die Frage, wohin mit dem Müll. Und da hat die Spiritualität zum Glück andere Möglichkeiten als die Menschen, die sich überlegen müssen, wohin mit dem Gift aus DDR- und anderen „Reale-Welt“-Deponien.

Das mit der Spiritualität irritiert viele Menschen: Wie, was, wohin gehen denn die Belastungen? Dann sag ich den Menschen, sie mögen nach oben gucken. Da sei viel Platz. Dorthin geht das, was gelöst wird, denn es sind belastende Energien, Energie-Müll sozusagen. Und wenn diese belastenden Energein erstmal dort oben sind, fänden sie schon den Weg nach Hause und kehren auch nie wieder zurück. Das ist die Grundbedeutung der Verbundenheit mit der Energie des All-Eins, der bedingungslosen Liebe, die da ist und da war und wirkt in Ewigkeit. Was wir Menschen hier auf Erden allerdings normalerweise mit unseren Kräften so machen, bleibt leider dort, wo es ist, wenn wir es nicht rausholen. Ob es nun belastende Energien in uns selbst oder Giftmüll in Deponien ind. Damit zurück zur eingangs erwähnten Metapher.

Hubert Reeves, Jahrgang 1932, ein kanadischer Atom- und Astrophysiker, schrieb mal: Der Mensch ist die dümmste Spezies! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.

Da werden die Theologen unter Euch vielleicht den Finger heben und sagen: „Vorsicht! Pantheismus!“ Ich kontere: Nö. Isses nicht. Sondern Reeves beschreibt sehr schön die Konsequenzen, die aus dem Verlust der bedingungslosen Liebe entstehen. Würde nämlich der Mensch die Erde, die Natur, seine Umwelt bedingunglos lieben, wäre er überhaupt nie auf die Idee gekommen, solche Deponien überhaupt zu verursachen. Er hätte, wenn er denn schon die Chemikalien braucht, dafür Sorge getragen, dass dem Erdreich und dem Wasser nichts geschieht. Weil ihm klar gewesen wäre, dass es nicht sein Acker ist, sondern der Acker der nächsten Generationen.

Ich vermute: Was wir momentan erleben, diese Jugendlichen wie Greta Thunberg, die Freitags fürs Klima auf die Straße gehen und sich in den asozialen Medien sehr klug und weise gegen die Anfeindungen des Establishments wehren, diese jungen Leute aus den ersten Generationen, die vermutlich ohne viel altertümliche, traumatisierende Erziehung aufwachsen konnten und darum innerlich bestmöglich heil und in der bedingungslosen Liebe bleiben konnten, aus der sie – wie alle anderen ja eigentlich auch – kommen, die tragen nun in erheblichem Maße dazu bei, diese bedingungslose Liebe in der Welt auszubreiten und auch anzumahnen. Das ist ein gefährlicher Job. Aber sie machen ihn. Wie viele andere auch, die sagen: Müll ausgraben. Heben. Unschädlich machen. Es ist teuer, ja. Aber was ist die Alternative? Das Internet hat viele Menschen reich gemacht. Herr Jeff Bezos hätte genug Geld, um die besagte DDR-Deponie in Ordnung zu bringen. (Man könnte ihn ja mal fragen.) Die Welt gehört allen Menschen. Visionär? Bekloppt? So what! Die bisherigen Ideen haben die Welt zu dem gemacht, was jetzt darauf los ist. Neben vielen tollen Sachen ist ziemlich viel Schlimmes passiert, das heute in den Böden und in den Menschen schlummert. BEIDES gehört gehoben und in Frieden gebracht. Und ich bin fest davon überzeugt: Wer in sich selbst in Frieden kommt, kann auch ganz anders mit anderen Menschen und überhaupt der Umwelt umgehen.

Darum ran an die Deponien in uns selbst. Die sind einfacher zu heben und unschädlich zu machen als die Überbleibsel aus der HCH- und DDT-Produktion.

In Wiesbaden wurde heute wieder eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Klar, da will man was bauen. Auf der alten Deponie bei Bitterfeld, Wolfen und Greppin will vermutlich niemand was bauen. Ist ja nicht nicht lukrativ. Und wie wertvoll bist Du Dir selbst? Siehste, da sind wir wieder bei der bedingungslosen Liebe angelangt. Um das, was Dich belastet, in Frieden bringen zu wollen, darfst Du verstehen, dass Du ein 100% bedingungslos geliebtes Gotteskind bist. Darum ist es auch Dein Geburtsrecht und so einfach, frei von Altlasten und wieder ganz zu werden.

Willste das in Eigenregie mit Lebenskunst machen, gibt’s hier Informationen dazu.

Deine Ulriqe



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Stand-neben-by-me

Jedes Mal, wenn wir etwas Traumatisches erleben, spalten wir einen Teil von uns ab. Die Wissenschaft nennt das Dissoziieren. Ich nenne das Seelenanteile verlieren. Lebensenergie kommt abhanden, weil uns etwas Schlimmes passiert.

Was schlimm ist, kann etwas ganz Einfaches sein: Das Zuschlagen einer Tür, während wir als Säugling im Bettchen liegen. Ein Streit mit Freunden. Sich unverstanden fühlen. Außerdem werden Traumata vererbt.

All diese Verluste gleichen wir energetisch aus. Wir fühlen aber auch, dass uns etwas abhanden kam und kommt. Es gibt sogar Redewendungen dafür: Da stand ich neben mir oder Du bist ja nicht mehr ganz dicht!, Nur noch ein Schatten seiner selbst sein. So beschreiben wir das unsichtbare energetische Desaster.

Doch dieser ständige Stand-neben-by-me-Modus schluckt ziemlich viel Energie. Denn dort, wo Seelenanteile fehlen, ist es dunkel. Diese Bereiche müssen umfahren werden. Manchmal sind dort auch schwarze Löcher entstanden, die zu umfahren gefährlich ist, weil man hineingezogen wird und dann am anderen Ende, wenn überhaupt, völlig erschöpft herauskommt, um die Achterbahnfahrt vorbei an den seelischen Löchern erneut aufzunehmen. Und all das ja nicht nur in sich selbst, sondern im Kontakt mit andern auch im Gegenüber mit dessen Fehlstellen.

Irgendwann zeigen unterschiedlichste Symptome, dass etwas fehlt. Spätestens dann heißt es, Energie, Licht, Seelenanteile zurückzuholen. Das Gießkannenprinzip für den Alltag funktioniert so:

Hiermit gebe ich sanft, in Balance und ohne Belastung alles frei, was mich belastet und was jetzt gehen kann und will. Ebenso rufe ich sanft, sicher und in Balance zurück, was ursächlich zu mir gehört, was mir durch was auch immer abhanden kam und was jetzt zu mir zurückkehren kann und will. All das ist sicher für mich, und alle freuen sich. Danke.

Wer die Stärke dieser Formulierung spürt: Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Zurückholen und Loslassen. Wem beim Lesen der Formulierung mulmig wurde: Da zeigt sich die Mächtigkeit der Worte. Und es wird Zeit, sich die Hoheit über die Worte zurückzuholen, die über unser Wohl und Wehe entscheiden.

Seelenanteile zurückzuholen, ist keine Frage großer Rituale. Sondern die pure Konsequenz von Selbstwirksamkeit, -kompetenz und -realisation. Weil genau die aufgrund verlorener Seelenanteile meist ebenfalls abhanden kamen, fällt es oft schwer zu begreifen, wie nah das ist, was ursächlich zu uns gehört. Und dass das, was uns quält, in uns ist, raus möchte und das ja auch symptomreich zeigt.

Wer sich aufmacht, den Stand-neben-by-me-Modus zu verlassen, wird mit ureigener Energie belohnt, versorgt und geschützt, die ohnegleichen ist. Wer beim Zurückholen Begleitung möchte, mit dem gehe ich gern ein Stück des Wegs.

Viel Vergnügen, Licht und jede Menge Aha-Momente wünscht Euch

Eure Ulriqe

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Immer gradaus!?

Manchmal hört man etwas, das sich tief einprägt und immer wieder hochploppt, ohne dass man das will. Ich rede in diesem Fall jedoch nicht von sogenannten Glaubenssätzen, sondern von dem Verkehrt-Hören eines Wortes, das einem Satz einen völlig anderen Sinn verleiht.

In meinem Fall war es ein Pfarrer meiner Kindheit, der sagte: Wer seine Hand an den Pflug legt und zieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes. (Lukas 9, 62)

Bibelkenner haben es vielleicht schon gemerkt, da stimmt was nicht. Aber so hörte ich es damals: … und zieht zurück. Ich dachte, so klein ich war – und ich wusste zum Glück, was ein Pflug ist – wie komisch das denn wohl sei, ein Bauer, der pflügen will, würde auf die Idee kommen, den Pflug rückwärts zu ziehen. Geht doch gar nicht. Auch das Pferd oder der Ochse müssten ja zum Zurückgehen gebracht werden. Was ein Aufwand! Kurz: Ich war der Meinung, toller Spruch, dann sind ja viele Menschen geschickt dafür (doppelter Wortsinn!), wo ist also das Problem?

Nun hatte ich schon in der Kindheit viel Kirche um mich herum, und es gab auch den Tag, an dem ich dachte, dass es vermutlich ein Schreibfehler in der Bibel sei. Denn dort steht sieht und nicht zieht. Wie auch immer, zieht erschien mit logischer, denn sieht fand ich noch unnützer, außerdem nicht umsetzbar, denn wenn ich geradeaus pflügen will, kann ich sowieso nur nach vorne oder seitlich gucken. Menschen sind schließlich keine Eulen, die ihre Köpfe bekanntlich bis fast ganz nach hinten drehen können. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das irgendwer beim Pflügen nach hinten sehen wollte.

Nun aber heißt es in der Tat sieht. Dies aber würde bedeuten, dachte ich mir als Erwachsene, dass Jesus von Nazareth damit all jene unterstützt, die mit dem Dollarzeichen in den Augen, wie man so sagt, immer geradeaus laufen und „Wachstum,Wachstum“ rufen und „Wir müssen nach vorne schauen, wir müssen nach vorne schauen!“. Also die Leute, die überhaupt nicht gerne reflektieren, denen das auch viel zu anstrengend ist, über das nachzudenken, was mal war. Diese linearen Pfeilleute, die auf geradem Karriereweg nach vorne rennen, aus lauter Angst, man könnte merken, dass sie Angst haben. Dafür verbreiten sie um sich herum Angst und Schrecken, der Weg ist das Ziel, immer weiter, nach vorne schauen, und wer das nicht kann, ist nicht geschickt für, nun, den Mammon, den Erfolg, in spirituellen Kreisen sogar die Lebensfreude, in manchen religiösen Kreisen das Reich Gottes, das Was-auch-immer.

So hat es der Mann aus Nazareth aber nicht gemeint, da bin ich mir sicher. Wie so viele Sätze, die er von sich gab, gibt es auch bei Lukas 9,62 mehrere doppelte Böden, Dimensionen, nenn es wie Du willst. Und nachdem ich nun so viele Jahre immer wieder darüber nachgedacht habe, schreibe ich jetzt als Nicht-Theologin in solidem protestantischen Bewusstsein hier hin, was ich denke, das da drin steckt, in diesem Satz.

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes. So isses, und das Schöne ist, dass überhaupt niemand das tun wollen muss. Denn wenn man sein Feld bestellt und da so geradeaus pflügt – was passiert am Ende der Furche, auch auf einem Megafeld der alten LPGs oder den noch krasseren Industrie-Megafeldern amerikanischer oder russischer Monokulturen? Genau. Irgendwann ist die Furche zuende und man muss umdrehen. Ha! Dann pflügt man neben der soeben gezogenen Furche weiter – immer noch geradeaus! – und hat einen wunderbaren Blick auf das, was man schon gepflügt hat. Erst überblickt man also eine Furche, dann zwei, drei und so weiter. Bis das Feld fertig ist. Dann beißt man aber nicht ins Gras, sondern hat weiter auf dem Feld zu tun. Bis man irgendwann wartet, pflegt und schließlich erntet. Insgesamt so, wie indianische Kulturen mit der Welt umgehen: Immer schön die sieben vorigen und die sieben nachfolgenden Generationen im Blick haben. DAS ist Nachhaltigkeit! So würde man auch das Reich Gottes, das ja schon da ist, zum Wohle aller Menschen gestalten können.

Doch leider sind noch viele Linear-Menschen unterwegs, die sich gar nicht um das Ende einer Furche scheren. Die pflügen immer weiter, obwohl es gar nicht mehr ihr Land ist. Vermutlich sehen sie vor lauter Gestrüpp ihr eigenes Feld nicht mehr – und wollen das auch gar nicht.

Wenn Du Lust hast, bisschen Ordnung in Dein eigenes Feld zu bringen, weil es seit Jahren brach liegt und Du mittlerweile gemerkt hast, dass Du Dich immer wieder auf fremde Felder verirrst, auf denen Du Dich noch unwohler fühlst, unterstütze ich Dich gerne mit Lebenskunst für alle, archaischen Methoden fürs Zurückholen von Seelenanteilen in Eigenpflügerei bzw. -regie.

Vielen Dank fürs Lesen, solltest Du bis hierher drangeblieben sein. Lass uns jetzt die Felder der Welt bestellen, auf denen wir zu tun haben, okay? Wir sind nämlich alle geschickt dafür. Wobei „geschickt“ in diesem Fall, wie schon oben erwähnt, aus gutem Grund eine doppelte Bedeutung hat. 🙂

Immer ein gutes Händchen am Pflug wünscht Dir
Deine Ulriqe

PS: Vielleicht hattest Du ein bisschen Spaß beim Lesen dieses Artikels, dann freue ich mich über einen Kommentar von Dir. 🙂



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Klappern, schnattern, fliegen

Zong, macht es, als der kleine Pinguin auseinanderfliegt. Mama und Papa hatten ihn angeschrien.

Später kommen die Teile wieder zusammen. Aber ein Fuß fehlt. Niemand merkt das. Denn alle Pinguine haben zwei Füße. Wo einer fehlt, sieht das Auge trotzdem einen. Das ist sehr praktisch und funktioniert. So fällt nicht auf, dass sehr viele Pinguine nur einen Fuß oder sogar gar keinen haben. Ebenso ist es mit Verlust von Flügeln, Schnäbeln oder anderen Teilen. Was da sein soll, ist da. Das geschulte Auge ergänzt.

Bei der Nachbarfamilie hinterm Eisberg geht es anders zu. Dort wird verbotener Weise geschlagen. Zong, macht es da ebenfalls. Mit dem Unterschied, dass das Pinguin-Küken seine Einzelteile später ganz verkehrt zusammensetzt. Da ist der Schnabel am Fuß, der Flügel auf dem Kopf. Das Küken hat viel Mühe, trotzdem wie ein Pinguin zu wirken.

Eines Tages, nachdem Fußlos und Durcheinander, so nennen sich die kleinen Pinguine, beide zufälligerweise einen Zauberfisch gegessen hatten, begegnen sie sich.

He, sagt der eine. Du hast ja nur einen Fuß!

Und du hast einen Schnabel auf dem Kopf, sagt der andere. Und einen Flügel am Fuß. Wie kannst du damit laufen?

Nicht gut, sagt der eine. Aber ich tu so.

Ich auch, sagt der andere.

In der Nähe sehen sie andere Pinguine. Sie erschrecken. Die sehen ja alle so komisch aus, mit abben Füßen und Flügeln, Schnäbeln ganz woanders als eigentlich gemeint.

Gnaak gnaak, ruft da der Oberpinguin, Achtung, eine Durchsage. Wir sehen alle richtig aus. Gnaak gnaak.

Nun gnaakt es bestätigend durcheinander. Alle versichern sich gegenseitig, dass es schon immer so war und so bleibt in Ewigkeit, gnaak.

Die zwei kleinen Pinguine sehen sich an. Dann nicken sie sich zu und springen kopfüber ins Meer der Vergangenheit. Dort tauchen sie lange und holen Seltsames hervor. Das ist so, wenn ein Pinguin einen Zauberfisch gegessen hat.

Sie tauchen und holen mit ihren Schnäbeln Füße, Flügel, Bäuche, Augen, ja, sogar Herzen heraus. All dies legen sie aufs Eis. Niemand scheint das zu bemerken.

Als der Mond am Himmel steht, sind sie fertig. Nachdem eine Wolke am Mond vorbeigezogen ist, fällt silbernes Licht auf die große Zahl von Pinguinteilen. Plötzlich kommt es wie Leben in die Füße, Schnäbel und das andere Verlorene. Dann rennen, klappern, schnattern und fliegen alle Teile zu den erstaunten vielen Pinguinen und nehmen ihren Platz wieder ein.

Der eine kleine Pinguin erhält seinen Fuß zurück. Und der andere? Er wartet. Was wird mit ihm, wer soll Ordnung in seine Teile bringen?

Da kommen Mutter und Vater auf ihn zugewatschelt. Es tut uns leid, sagen sie. Wir haben es nicht anders gekonnt. Aber jetzt haben wir verstanden. Es war falsch zu schlagen.

Auch die Eltern von Fußlos kommen. Es war falsch zu schreien, sagen sie.

Mutter und Vater Schlagpinguin kommen ganz nah an ihr Kind heran. Als sie die Schnäbel senken, fällt ein Stern vom Himel direkt aufs Durcheinanderpinguinkind. Vor den Augen der erstaunten Pinguingemeinde kommt Ordnung in den kleinen Körper.

Genau so ist das auch bei uns Menschen. Wir fliegen auseinander, sobald uns etwas Schlimmes passiert. Dann kommen die Teile wieder zusammen. Aber es fehlt etwas. Das kompensieren wir dann gekonnt, wie alle anderen auch. Bis es nicht mehr geht, Symptome aller Art auftreten, wir den Verlust zwar spüren, aber die Ursachen vergessen haben.

Dann können wir uns auch aufmachen ins Meer der Vergangenheit. Mit Sea-Balance ist das sicher für uns. Denn was wir finden werden, ist nicht das, was wir erlitten, sondern das, was wir verloren haben.

Geht auch ohne Mondschein und Eiseskälte. Aber dass Sterne liebevoll vom Himmel fallen, kann durchaus passieren. Vor allem dann, wenn Eltern geschlagener Kinder schon gestorben sind.

Wenn wir offen für Wunder sind, werden sie uns überraschen.

Eure Ulriqe

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Einfacher gehen

Die Seele kennt den Weg. Allerdings fühlt sich das Leben manchmal so an, als wenn dem nicht so wäre.

Da tauchen Abgründe auf. Unüberwindbare Schluchten, Sümpfe und Morast. Steinige Pfade, karge Hochebenen und Wüsten. Das soll ein Weg sein? Oder auch: Wo, bitte, ist hier ein Weg?

Dazu lauern links und rechts Gefahren, gefährliche Tiere zum Beispiel, vor allem in der Nacht, wenn man sich ausruhen möchte, unter dem sternklaren Himmel oder unter einer Plane, weil es aus allen Eimern schüttet. Auch flüstert und wispert es hier und da aus dem Dickicht: Geh hier entlang, geh dort entlang.

Trotzdem immer weiterzugehen, Fuß vor Fuß zu setzen, fordert viel von uns. Vielleicht bleiben wir ein paar Tage an einem Platz. Aus Erschöpfung. Oder zum Nachdenken, weil der Weg sich teilt, der kleine Pfad links oder rechts vielversprechender erscheint als der breitere, befestigte Klettersteig. Eventuell kommt jemand vorbei, mit dem oder der wir ein Stück gemeinsam weitergehen können. Oder es ist ratsamer, alleine unterwegs zu sein. Manchmal bleiben wir auch einfach länger dort, wo wir nicht weiter wissen, bauen eine Hütte im Verborgenen, wo uns niemand finden kann.

Doch dieser Text handelt nicht von der Hüttenzeit. Sondern vom Unterwegssein, die Frage stellend: Wozu das alles und – kann das nicht ein b i s s c h e n einfacher gehen?

Ja, das kann es.

Dafür ist entscheidend, welchen Blick wir auf das haben, was uns begegnet. Denn sehen wir nur die Schlucht – oder auch ihr eventuell verborgenes Ende?

Bleiben wir am Abgrund stehen, gebannt von der Tiefe und weil wir denken, da nach unten muss es weitergehen – oder wagen wir die Entscheidung, links oder rechts eine ganz andere Richtung einzuschlagen?

Nehmen wir es weiter hin, über Steine zu stolpern – statt auf dem weicheren Gras zu gehen und unvermutet auf eine Quelle zu treffen?

Um den Blick zu verändern, genügt ein ergänzender Satz zum ersten: Der Weg der Seele folgt dem höchsten Wohlgefühl.

Denn es ist mitnichten so, dass ein Weg schwer sein muss, abgründig oder gefährlich. Er führt auch nicht durch einen gefährlichen Märchenwald, in dem Abenteuer zu bestehen wären. Bislang war das Leben vielleicht so. Doch das haben wir hinter uns, die wir da durchs Gelände stolpern. Das war so beschwerlich, bevor wir überrascht festgestellt haben, dass wir tatsächlich selbst entscheiden können, wohin wir unsere Füße setzen.

Vorher folgten wir nur einem GPS-Programm, das andere meist unwissentlich und in bester Absicht für uns eingestellt hatten.

Unser innerer Kompass weiß jedoch um ganz anderes Gelände, das uns geradewegs zurück zu uns selbst führt.

Auf diesem Weg abseits ausgetretener Pfade können wir mit Lebenskunst für alle dann auch ganz einfach unsere Seelenanteile einsammeln, die wir verloren hatten. Wir finden sie, weil wir die Richtung ändern. Wir erkennen sie, weil sich mit dem Richtungswechsel der Blick verändert auf das, was war und was ist.

Wer seine Seelenanteile einsammeln möchte und dafür Begleitung möchte: Kann täglich losegehen :- Übrigens: Auch Unternehmen haben Seelen …

Eure Ulriqe





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Radikal erlöst

Jeder Mensch ist in sich selbst erlöst. Denn er ist ein bedingungslos geliebtes Gotteskind.

Konfessionen und religiöse Schulen aller Art knüpfen an Erlösung jedoch immer eine Bedingung: Menschen müssen etwas Besonderes tun, sein oder glauben, damit sie von einer wie auch immer gearteten höheren Macht erlöst werden. Auch das allerdings nur eventuell, vielleicht und unter Vorbehalt.

Als in eine protestantische Familie hineingeborenes Kind habe ich nie verstanden, warum es heißt „durch seine Wunden sind wir geheilt“. Warum soll jemand für mich sterben?

Natürlich: Jedes „Sterben fürs Vaterland“ erhält nur einen Sinn, wenn es die Vorstellung eines Opfertodes gibt. Doch der ist, mit Verlaub, eine menschliche Erfindung. Jesus Christus war und ist für mich der Radikale, der in seiner liebenden Ganzheit das System gestört hat. Menschen in ihre Größe zu begleiten, einfach durch das Wort – nimm dein Bett und geh, klopfet an, so wird euch aufgetan, bittet,so wird euch gegeben – unerhört!

So jemand ist für eine Kultur der Hierarchie unendlich gefährlich. Darum musste er „weg“. In einer der schauerlichsten Prozeduren, die die Welt je gesehen hat. Am Kreuz, das dem Buchstaben T ähnelt, dem letzten Buchstaben des hebräischen Alphabetes, der Leben und Mensch bedeutet. Merket die Zeichen. Menschen verursachten diesen Tod.

Andere Menschen schafften es, diesen Tod Gott zuzuschieben bzw., noch absurder, seinem auserwählten Volk, dem man seine Auserwähltheit neidet, die ewige Geborgenheit. Dabei sollte doch mindestens seit Jesu Wirken klar sein, dass a l l e Menschen bedingungslos geliebte Gotteskinder sind – eigentliche Erkenntnis der Reformation – egal, wo sie leben. Dass sie dies sind, ist nach wie vor nur eine Bedrohung für weltliche Hierarchien, nicht für Menschen. Denn Kinder lernen Hierarchie erst im Laufe ihres Lebens, wie man ja mittlerweile auch aus Forschungen weiß, leider lernen sie es sehr früh.

Was passiert jedoch, wenn alle Menschen in ihrer Kraft sind, sich selbst so bedingungslos liebend wie ihren, ihre Nächste/n? Genau. Das gäbe eine Kultur der Augenhöhe. Kreativ, friedlich, einander fördernd.

Erfreulicherweise entwickelt sich die Menschheit gegenwärtig in besonderem Maße in genau diese Richtung rasant weiter. Menschen suchen außerdem verstärkt nach Möglichkeiten, heil und ganz zu werden. Denn sie s i n d heil und ganz gemeint und hören immer lauter den Ruf ihrer Seele.

Noch stecken allerdings zu viele hierearchische Konzepte in den Köpfen und Systemen, auch zum Thema Ganzwerden. Richtig ist jedoch, dass jeder Mensch dies in Eigenregie erreichen kann, darf, soll. Dafür gilt es lediglich, überholte, ererbte, erworbene Prägungen loszulassen.

Ja, das kann und darf man tun, o h n e dass einen der Blitz trifft oder einem der Himmel auf den Kopf fällt. Was vielleicht passiert: Dass schon wieder weltliche Mächte versuchen, ein Ganzwerden zu verhindern. Zu sehr kleben diese Mächte an ihren Mustern von Bedeutsamkeit, die sie brauchen, um die Löcher ihres inneren Opferseins zu stopfen.

Vor drei Jahren haben wir Apocluther auf die Bühne gebracht. Der Schlussatz lautete: Das da, diese radikale Getragenheit, die ist immer und ewig und einfach so da.

Genau diese Getragenheit macht ganz und heil. Weil bedingungslose Liebe, das ist diese Getragenheit, verlorene Seelenanteile zurückholt. Einfach so. Darum ist jeder Mensch in sich selbst bereits erlöst, der sich in dieser Getragenheit weiß – und dieses Erlöstsein zulässt. Genau dort liegt jedoch das noch Unerlöste: Das Gelernthaben, das es jemand a n d e r e s für uns tun würde oder müsste. Nein. Du bist ein geliebtes Gotteskind. Dein Geburtsrecht ist, heil und ganz zu sein und Deine Seelenanteile zurückzuholen. Zum Beispiel mit Lebenskunst. Das sind keine Methoden, sondern vergessene Kulturtechniken zum Ernstmachen mit dem, was die Quintessenz des All-Eins ist: Liebe. Für jeden und jede gleich viel. Von oben kommend und Balance, also Frieden zwischen Mensch, Tier und Welt, erwirkend.

Der Mensch ist frei, als Gotteskind zu handeln, gut gelaunt, geliebt und unversehrt. Doch der Mensch kann’s leider noch nicht fassen, darum macht er’s immer noch verkehrt. (Aus Apocaluther). Aber man kann‘ s ja anders machen, wenn man‘ s möchte.

Eure Ulriqe

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