Vom Fremden in uns zum Menschen in uns.

31. Oktober, der countdown läuft. Bald geht’s los, das Reformationsjubiläum. Die ersten Playmobil-Luther-Männchen geisterten bereits durch die Zeitung. Erwachsene scharen sich darum, posieren für die Fotografen …

Hier und da liest man von der bedingungslosen Liebe Gottes. Doch von der (nicht nur) Luther-Erkenntnis, dass der Mensch von Gott ungetrennt bzw. mit diesem verbunden ist und was in Verbindung mit der bedingungslosen Liebe daraus zu folgern wäre – fürs System bzw. die Systeme, in denen wir leben – war noch nicht zu lesen. Zu radikal, gefährlich ist das wohl, immer noch.

Denn der in Verbundenheit fühlende und handelnde Mensch sieht dann nicht mehr den Fremden in sich selbst und damit den Fremden im anderen, den es vermeintlich zu übervorteilen, auszunutzen oder zu bekämpfen gilt.

Sondern der Mensch kommt mit dieser Erkenntnis in seine Eigenverantwortung als ganzer Mensch, der dann auch in seinem Gegenüber den ganzen Menschen sieht.

Darum heute hier lediglich der Hinweis auf „Der Fremde in uns“ und andere Bücher von Arno Gruen*. Lohnende Lektüre.

*Arno Gruen, nicht Anselm.

 

 

 

 

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