Wie eigene Schatten

Sternkinder

– zum gleichnamigen Buch von Clara Asscher-Pinkhof –
Finkhofwolle, Brennesselgarn, Haselzweig
100 x 200 cm, 2011

Clara Asscher-Pinkhof beschreibt in ihrem Buch … was jeder selbst lesen kann. Deportierte Kinder, über deren kranke Leiber Fliegen kriechen.

Warum muss man dazu auch noch Bilder machen? Muss man gar nicht. Doch genau darum mache ich solche Bilder: Weil Fragen wie diese, wozu das nütze sei, darauf basieren, dass Bilder nicht erinnert werden wollen. Obwohl diese Bilder da waren und da sind, im kollektiven Gedächtnis.

Es nutzt nichts, sie zu verdrängen, damit sie nicht da sind. Denn so werden sie sich wiederholen.

Das ist wie mit den eigenen Schatten. Es nutzt nichts, sie zu verdrängen oder sich zu betäuben, um sie nicht spüren zu müssen.

Schatten ins Licht transformieren. Auch das gehört zur Reformation der Herzen.

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